Im ersten Artikel Frühlingszeit ist Pflanzzeit für Schattenstauden Teil 1 hatte ich über Lungenkraut-Pulmonaria, Lerchensporn-Corydalis, Salomonsiegel – Polygonatum und Elefantenohr -Bergenia berichtet. Es gibt noch weitere Schattenstauden, die im märkischen Wald- und Sandboden im Schatten und Halbschatten bei mir gedeihen. Ich habe in den letzten Jahren immer auch an der Verbesserung des Bodens gearbeitet. Ich verwende selbstgemachten Kompost aus Buchenblättern, dem jährlichen Grünschnitt des Gartens, mitverottetem Schafsmist und was sonst so anfällt. Ich bringe ihn jetzt im Frühjahr mit auf die Beete, und in jedes Pflanzloch. Wenn ich keinen Kompost mehr habe, bringe ich bei jeder Pflanzung etwas Hornspäne mit in das Pflanzloch und mache etwas gekaufte Blumenerde mit hinein. Im puren Sandboden , im trockenen Schatten wächst fast nichts.


Bei dem Besuch der Chelsea Flowershow 2014 in London entdeckte ich die wunderbare Kombination aus den Blattfarben des Purpurglöckchens (Heuchera) und der Schaumblüte (Tiarella) in einer Staudenrabatte. Ich teste es jetzt im dritten Jahr und sie sind sogar im Winter wunderschön.


  
Es gibt mittlerweile Hybriden aus beiden Stauden. Heucherella.