Passend zu diesem schönen Hepaticabericht kann ich erwähnen, dass die Freundschaftsinsel Potsdam dieses Jahr vom 7.-12.3.2017 zu einer kleinen Pavillionausstellung Vielfalt der Leberblümchen- Edelsteine im Frühlingsgarten eingeladen hatte. Es gab einen kleinen Eindruck von getopften Leberblümchen und eine schöne internationale Literatur- und Posterausstellung dazu. Es wurde jedoch einer Freiluftansicht, wie in der Natur nicht gerecht. Der eine oder andere Besucher fragte trotzdem nach einer Bezugsquelle.

Gartenstreifzug

Die letzten Tage war in den umliegenden Buchenwäldern vor meiner Haustüre die Hauptblüte des Leberblümchens. Im Garten hab ich auch ein paar Exemplare des wild wachsenden Leberblümchens – Hepatica nobilis. Aber sie fühlen sich definitiv im Wald am wohlsten und dort gefallen sie mir auch am besten.

Von der Ferne fallen sie kaum auf aber sobald man genauer schaut, sieht man überall blaue „Perlen“ aus dem Buchenlaub heraus lugen. Manchmal auch in Gruppen mit den Frühlingsknotenblumen zusammen.

Diese heimischen Leberblümchen sind sehr variabel in ihrer Farbgebung. Zumeist sieht man sie in den himmelblauen bis zu dunkleren  Blautönen und violetten Farbtönen. Man muß aber nicht lange suchen und findet schnell andere Farbtöne.

Ein fast rein weißes neben dem typischen Blau.

Ein Leberblümchen im Rosa Kleid.

Hier sind die Blütenblätter außen bläulich wenn sich die Blüte öffnet und im verblühen verfärbt es sich in ein helles rosa.

Und so ist es nicht verwunderlich, daß…

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